Expedition – von fleischfressenden Pflanzen und gelben Bäuchen

aussicht-wolfgangsee-webEs begaben sich Elisabeth Ortner, Schutzgebietsbetreuerin des Hauses der Natur und meine Wenigkeit ins Herz des Naturschutzgebietes Blinklingmoos zu einer Bestandsaufnahme.

 

Die Sommertage waren heiß und daher bestens geeignet sich auf den Weg ins Hochmoor zu begeben und die Besonderheiten zu erkunden. Schmetterlinge zu bestimmen ist gar nicht so einfach. Die entscheidenden Unterschiede finden sich meist auf der Unterseite der Flügel. Mit einem gekonnten und für die Tiere ungefährlichen Griff bestimmte Frau Ortner den Baldrian-Scheckenfalter. Auch alle in Österreich heimischen fleischfressenden Pflanzen finden sich im Blinklingmoos.

Der Lang- und Rundblättriger Sonnentau geht mit langen Drüsenhaaren auf Beutefang. Der Wasserschlauch erbeutet mit Hilfe seiner zu Fangblasen umgestalteten Blattzipfel kleine Wassertiere, wie Wasserflöhe oder Gelsenlarven unter Wasser und das Fettkraut lauert mit einer klebrigen Blattrosette auf Insekten- und kleine Spinnen.

Last but not least war da noch die Gelbbauchunke – übrigens Lurch des Jahre 2014. Hier „total gechillt“ oder in passiver Abwehrhaltung („Kahnstellung“)

Nicolas Sturm

Weitere Infos unter: www.moorverein-wolfgangsee.at
oder im neuen Infofolder